White Hawk

Mr. White Hawk - Hawki, Honky... meine Lebensaufgabe, schwierigstes Pferd, bester Lehrer

 

Hawk und ich haben uns Ende 2000 in Dänemark getroffen. Er kam als Trainingspferd und die Vorgabe war: "Macht ihn reitbar, so dass wir ihn verkaufen können oder er kommt zum Schlachter". Eigentlich wollte ich damals gar kein eigenes Pferd, ich wusste ja noch nicht einmal was ich die nächsten Monate machen wollte.

 

Aber dieses Pferd war und ist einfach mein Pferd, und wir gehören nun einmal zusammen. Ich habe ihn also gekauft und bin über Ute auf den Römerhof gekommen.

 

Als Ute und ich Hawk zum Training abholen wollten dauerte es 3 Stunden, bis er im Hänger war. Und die Leute waren nicht gerade zimperlich. Die ehemaligen Beitzer erzählten uns, dass er seit 3 Jahren nur auf der Weide bzw. im Ständer stand und nicht zu händeln ist: er sollte buckeln, steigen, treten, durchgehen...

 

Hawks Vorgeschichte - soweit bekannt

 

Er war schon bei mehreren Bereitern, aber das hat es scheinbar nur noch schlimmer gemacht. Und so stand er dann nach der Fahrt klatschnass, verängstigt und misstrauisch auf der Pionier-Farm: webend und mit einem Schweif, der nur halb so lang war wie normal und aus einem einzigen grünen Klumpen bestand...

 

So fing das alles an, in den folgenden Tagen merkte ich, dass dieses Pferd etwas ganz Besonderes war, auch wenn er wirklich verängstigt war bei allem, was man machte und er nur mit einem 10m-Abstand am Hänger vorbei ging. Er hat nie gebockt oder so, aber beim reiten ist er nur schwer zu halten. Es ist bei ihm dann wie in eine Erinnerung, die er nicht los wird. Wahrscheinlich war die Rennerei irgendwann mal für ihn der einzige Ausweg.

 

Und heute... über 10 Jahre später...

 

Wir haben einen langen Weg hinter uns und ich musste viel von ihm lernen, um mit ihm heute auf dem jetzigen Stand zu sein - und ich (und andere) hätten nie gedacht, dass wir es bis hier hin schaffen. Aber es hat sich eine ganz besondere Beziehung entwickelt, die mich jeden Tag wieder fasziniert.

 

Er bringt mir ein Vertrauen gegenüber, das mich manchmal umhaut und ist temperamentvoll, dass es einfach nur Spaß macht, ihm zuzusehen.



Gobi

Gobi

Gobi ist mein kleines neues süßes liebes freches Wildschweinchen (im Moment ist er Wildschwein-farben). Er ist ein fast 3jähriger Araber-Achal-Tekkiner und ein echter Farbwechsler.

Gobi ist Anfang November zu mir gekommen, seine früheren Besitzer Tina und Björn haben ihn sogar in sein neues zu Hause gebracht. Gobi ist ein großartiger Kerl, ausgeglichen und freundlich. Er hat sich schneller in die Herde eingelebt als irgendein anderes Pferd und fühlt sich dort sehr wohl.

Gobi macht sich prächtig, wir spielen ein bißchen am Boden und er kommt als Handpferd mit ausreiten. Bei allem ist er fein und gelehrig und auch ein bißchen frech!

Warum ein 2. Pferd? Hawk darf langsam kürzer treten, aber trotzdem möchte ich weiter voran kommen. Darum ein junges Pferd, das man in Ruhe aufbauen und alle Fehler selbst machen kann ;-)

 

 

Update Juli 2012:

Gobi ist jetzt 3 1/2 Jahre, er ist immer noch super, wir haben langsam mit dem Projekt "Reiten" angefangen. Er hat irgendwie an allem Spaß und will immer noch mehr machen und am liebsten sogar mehrmals am Tag. Selbst wenn wir schon etwas gemacht haben und ich ein anderes Pferd aus dem Stall holen will läuft er mit und versucht, dabei zu sein.

 

Update April 2016:

Ich kann gar nicht glauben, dass 4 Jahre schon wieder vergangen sind... Gobi hat sich gemacht, er ist ein sicheres Reitpferd auf dem Platz, in der Halle und im Gelände. Dank guter Vorbereitung und systematisches Herangehen an die verschiedenen Aufgaben gab es nie Probleme. Gebäudetechnisch ist es nicht so einfach, aber auch da hat er im letzten halben Jahr einen wahnsinnigen Fortschritt gemacht.  



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